Blutmehl oder Hämoglobinpulver?

Blutmehl wird überwiegend aus dem Blut von geschlachteten Hühnern hergestellt. Hierzu wird das Blut aufgefangen, getrocknet und gemahlen. Dieses Tiermehl enthält ca. 12 Prozent Stickstoffverbindungen und wird ganz überwiegend als hochwertiges Düngemittel in der Landwirtschaft verwendet. Auch wenn unwissende Zungen gebetsmühlenhaft wiederholen, dass die Schlachtereien so nur die Kosten für die Beseitigung des Blutes als Abfall einsparen wollen und daraus auch noch ein Geschäft machen würden, muss man bedenken, dass alles, was nach der Schlachtung eines Tieres sinnvoll verwertbar ist, schon aus ethischen Gründen bestmöglich genutzt werden sollte. Hinzu kommt der Aspekt der Nachhaltigkeit, der ebenfalls gegen ein Wegwerfen spricht. Und dass die Schlachtereien für ihre Arbeit Geld verlangen, erscheint mir in unserem Wirtschaftssystem ebenfalls nicht ehrenrührig. Blut ist somit kein Abfall, sondern ein hochwertiges Nahrungsmittel (Blutwurst), Futtermittel, oder wie im Falle von Blutmehl, auch ein wertvoller Dünger, der nicht erst aus Rohstoffen unter hohem Energieaufwand synthetisiert werden muss, sondern als Nebenprodukt beim Schlachten sowieso anfällt.

Hämoglobinpulver klingt schon technischer und hochwertiger - und das stimmt auch. Es entsteht aus Schweineblut, das bei der Schlachtung mit speziellen Methoden aufgefangen wird. Das Blutplasma mit den darin enthaltenen Immunglobulinen (das sind Eiweiße, die als Antikörper vom spezifischen Immunsystem hergestellt werden und gegen Krankheitserreger schützen) wird durch Zentrifugierung abgetrennt und landet als Rohstoff in der Kosmetik- oder Pharmazeutischen Industrie - ist also ein wichtiger Grundstoff für Medikamente und Kosmetika. Die Schlachtbetriebe, die solche Rohstoffe liefern dürfen, sind GMP zertifiziert und müssen besondere Anforderungen hinsichtlich der Schlachtung und Hygiene erfüllen. Eine Vermischung von verschiedenen Tierarten z.B. muss ausgeschlossen sein, da das Schwein, wie wir wissen, für menschliche Medikamente die besten Grundstoffe liefert. Das Blutplasma wird also für die Anwendung am Menschen verwendet.

Die nach dem Abtrennen des Blutplasmas übriggebliebenen roten Blutkörperchen, die den für die Atmung wichtigen Blutfarbstoff Hämoglobin enthalten, werden gefriergetrocknet und zu Hämoglobinmehl zermahlen. Und dieses aufwändig hergestellte Mehl endet dann natürlich auch nicht als Abfall. Es ist vielmehr ein besonders wertvoller Rohstoff für Tierfuttermittel, weil es mehr hochwertige und hochverdauliche Proteine enthält als z. B. Fischmehl (Hämoglobinmehl: über 90 %, hochwertigste Fischmehle: ca. 60-80 %). Das schlägt sich auch im Preis nieder: Hämoglobinmehl ist ungefähr geich teuer wie Fischmehl, hat aber einen höheren Proteingehalt. Quelle: http://www.fishcare.de

Die Firma FUTTERKRAFT setzt auf bestmögliche Rohstoffe und bietet daher nur reines Hämoglobinpulver aus deutscher Herstellung zum Verkauf an! 

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