FUTTERKRAFT PRAXISTEST | Tilman Bieselt aus Krummesse

"Nachdem ich das Testpaket der Maispellets mit Vanillearoma erhalten hatte, war ich in erster Linie erstaunt, dass es eine solch grosse Menge ist und auch dankbar, dass es gerade zum Beginn der beginnenden Frühjahrsperiode eintraf, sodass ich gleich mit den Tests beginnen konnte.

Der erste Eindruck: Es handelt sich um ein sehr natürliches Vanillearoma, welches zwar deutlich, aber nicht zu stark auf das menschliche Riechorgan wirkt. Sollten die Fische das ähnlich wahrnehmen, dann sprach von dieser Seite nichts gegen eine sehr gute und andauernde Lockwirkung. Die Maispellets sind grundsolide und lösen sich auch zeitig auf, selbst bei kalten Wassertemperaturen. Somit sind dies Ganzjahrespellets, da man ja als vorrausschauender und hegender Angler und Umweltschützer auch wert auf die Verdaulichkeit des Futters zu jeder Jahreszeit legen sollte, zumindest stehen imeine Teamkollegen und ich selbst in dieser Verantwortung und denken entsprechend mit.
Die ersten Praxistest belegten meine Vermutungen und ergaben eine hohe und andauernde Lockwirkung am Futterplatz, wenn sich auch zunächst der gewünschte Zielfisch nicht einstellte. Ein Futterplatz, den ich ausschliesslich mit den Maispellets mit Vanillearoma fütterte und über 24 Stunden am Wasser in den Augen hatte, zeigte, dass die Weissfischaktivität zunahm, je regelmässiger und auch mehr ich nachfütterte. Die Wassertemperaturen am Testgewässer lagen jedoch noch nicht im optimalen Bereich, sodass sich dieser Livetest als interessant, jedoch ohne vorzeigbare Ergebnisse herauskristallisierte. Das ist Angeln, denn es war eine lehrreiche Session, die auch das neue Gewässer und die Gegebenheiten vor Ort deutlich machten.

praxistest

Der Erfahrungsbericht: Familiäre und berufliche Pflichten sollten es als sehr schwierig gestalten, an mein Hausgewässer zu kommen und zu allem Glück spielte auch das Wetter mal wieder auf und gab dem April die nötigen Kapriolen, damit er seinem Namen alle Ehre machte.
Das machte mich dann am 29.04.2017 an mein Hausgewässer, den Elbe Lübeck Kanal, zwischen Lübeck und Elbe, wie der Name ja vermuten lässt.
Zur MIttagszeit war ich am Wasser angekommen und die Montagen wurden ausgelegt. Zum Einsatz kamen, neben den Vertrauensködern, pro Rute bei jeder Ausfahrt mit dem Futterboot, ca. 500 Gr. der FUTTERKRAFT Maispellets mit Vanillearoma, die die Gesamtnote der eigenen Köder gut abrundeten. Nach dem ersten Hagelschauer genoss ich erst einmal einen Kaffee am Wasser und war einfach nur dankbar und glücklich, dass ich es mal wieder geschafft habe, Zeit am Wasser verbringen zu dürfen. Langsam fielen die Strapazen der letzten Wochen ab und nach einem Abendbrot ging es dann auch langsam in die Horizontale, um den Beinen etwas Ruhe zu gönnen. Schnellvorlauf: Am Samstag konnte ich an der Methodfeeder Rute einen Flusskrebs landen, der nach vorsichtiger Prozedur des Lösens vom Haken (Achtung, Scheren !) wieder in sein Element zurück durfte.
Der Tag verging, wie um Fluge und die Wetterbedingungen verbesserten sich auch, sodass ich guten Gefühls wieder meine Behausung für die Nächte einnahm. Die frische Luft und die Erholungsphase brachte mich in dieser Nacht deutlich eher und schneller in die Horizontale und ins Reich der Träume. Ich wurde um kurz vor 12 von einem typischen Karpfenvorboten aus dem Kanal geweckt, einem Brachsen von ca. 5 Kg. Leider war ich nicht in der Lage, ein Photo von dem Fang zu machen, da sich der schleimige Geselle aus seinem geübten Griff zu entwinden vermochte und sich wieder in die Fluten begab. Immer wieder erstaunlich, welch grosse Mäuler die Kanalbrassen bei uns haben. Da passt höchstwahrscheinlich eine 30er Murmel rein, das ist kein Witz. Nachdem dann die Rute wieder scharf gemacht war, ging es wieder in die Koje.
Die restliche Nacht ereingnete sich nur ein Schnurschwimmer, ausgelöst durch einen umherirrenden Schwan, der sich allerdings, glücklicherweise, von alleine aus seiner Bedroullie befreite.
Der Morgen brach an und der Wetterbericht zeigte Schauer für die Mittagszeit an, sodass ich beschloss, trockenen Fusses und Gerümpels (was man heutzutage so alles mit ans Wasser nimmt ,,,) den Rückzug anzutreten. Es muss so gegen 6 in der Früh gewesen sein, als der rechte Bissanzeiger einen EInzelton von sich gab. Da der Wind gerade gedreht hatte, nahm ich die Rutenspitze und den Bobbin ins Visier und erkannte beim zweiten Piepser sofort, dass es sich nur um einen Biss handeln konnte und war in kurzer Zeit an der Rute. Nach einem heftigen Drill wurde der Fisch versorgt und ich freute mich über einen Plan, der aufgegangen war.

Der Zielfisch war gefangen.

Ein gesundes Tier, welches respektvoll behandelt wurde und es eine Freude ist, es in den Händen halten zu dürfen. Vielen Dank an dieser Stelle auch an die Karpfendame, die mitgespielt hat. Ich bedanke mich für die Chance, die Pellets testen zu dürfen und bin froh, dass es dann sogar noch zu einer Punktlandung kam, was den Zielfisch angeht und will Ihnen, Team FUTTERKRAFT, meinen erfolg nicht vorenthalten. Eine Momentaufnahme, die mehr sagt, als weitere Worte."

Ein Erfahrungsbericht von Tilman Bieselt aus Krummesse 

 

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